
Mit dem Beginn der Sommersaison kehren auch die tropischen Cocktailtrends zurück. Fruchtige Aromen, exotische Zutaten und ein Hauch von Karibik bestimmen wieder die Barkarten vieler angesagter Beachclubs und Cocktailbars. Einer der spannendsten Vertreter dieser neuen Generation sommerlicher Drinks ist der King Cobra. Anders als viele berühmte Cocktailklassiker besitzt er keine jahrzehntealte Geschichte und auch keine weltweit verbindliche Rezeptur. Entstanden ist er vielmehr aus der kreativen modernen Barkultur, in der Bartender mit exotischen Früchten, hochwertigen Spirituosen und ungewöhnlichen Geschmackskombinationen experimentieren. Gerade diese Freiheit macht den Reiz des King Cobra aus: Je nach Bar und Region existieren unterschiedliche Varianten, die jedoch alle eines gemeinsam haben – tropische Frische, fruchtige Aromen und einen Hauch Abenteuer im Glas.
Die Version, die wir hier vorstellen, verbindet die feine Rauchigkeit des Mezcals mit den exotischen Noten von Guave und Kokos. Frischer Limettensaft sorgt für die perfekte Balance und verleiht dem Drink eine lebendige Frische. Das optionale Salz am Glasrand hebt die Aromen zusätzlich hervor und sorgt für einen spannenden Kontrast zwischen Süße, Säure und Würze. So entsteht ein Cocktail, der wie geschaffen scheint für entspannte Sommerabende, Sundowner am Meer und alle, die gerne einmal neue Geschmackswelten entdecken möchten.
Rezept für 1 Glas

Zutaten:
- 3 cl Mezcal
- 1,5 cl Guavenbrand
- 2,25 cl Kokoslikör
- 2,25 cl frischer Limettensaft
- 0,75 cl Agavensirup
- 1 Limettenspalte
- 1 TL Himalaya-Pinksalz
Glas:
Tumbler
Dekoration:
- Salzrand
- Getrocknete Ananasscheibe
- Drachenfrucht
- Optional: Drachenfrucht-Samen (zur optischen Akzentuierung im oder am Drink)
Zubereitung:
Den Glasrand mit einer Limettenspalte befeuchten und nach Wunsch in Himalaya-Pinksalz tauchen. Mezcal, Guavenbrand, Kokoslikör, Limettensaft und Agavensirup zusammen mit Eiswürfeln kräftig im Shaker schütteln. Anschließend in den vorbereiteten Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen. Mit einer getrockneten Ananasscheibe und etwas Drachenfrucht dekorieren.
Text – Cesar Certier – Spanien aktuell ©
