Der Horse’s Neck tauchte Ende des 19. Jahrhunderts in den USA auf – vermutlich in New York oder Philadelphia. Ursprünglich alkoholfrei, bestand er nur aus Ginger Ale (oder Ginger Beer) und einer langen Zitronenzeste, die wie ein gebogener Pferdehals über den Glasrand hängt – daher der Name. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Bourbon Whiskey hinzugefügt, zusammen mit ein paar Spritzern Bitters, und die Version, wie wir sie heute kennen, etablierte sich als klassische Highball-Variante. Der Drink lebt von Reduktion: Jeder Schluck zeigt sofort, ob die Balance stimmt.

Manche Drinks brauchen kein Comeback. Der Horse’s Neck ist Old School ohne Nostalgie-Filter. Bourbon Whiskey trifft auf Ginger Ale, trocken und würzig, mit einer dezenten Süße und ruhiger Tiefe. Ein souveränes Statement für späte Stunden, dunkle Bars oder Momente, in denen Gespräche langsamer werden.

Rezept für ein Glas

Zutaten

  • 40 ml Bourbon Whiskey
  • 2 Spritzer Angostura Bitters
  • 150 ml Ginger Ale
  • Eiswürfel
  • lange Zitronenzeste

Zubereitung

A closeup of the barman pouring whisky into a glass

Füllen Sie ein Tumbler- oder Highballglas mit Eiswürfeln.

Geben Sie den Whiskey und Angostura Bitters hinzu.

Mit Ginger Ale auffüllen.

Eine lange Zitronenzeste über dem Glas drehen und ins Glas geben.

Alkoholgehalt im Glas (Schätzung): Je nach Whiskey-Stärke und Eisverdünnung liegt er bei etwa 12–14 % vol. – überraschend kraftvoll für einen Highball, aber angenehm leicht für lange Abende.

Ein Drink für Kenner, die wissen, dass Understatement manchmal lauter wirkt als jeder Auftritt.

Text: Cesar Certier – Spanien aktuell ©

 

Privacy Preference Center